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Kopsova mit Kampfgeist

Slowakin setzt Akzente beim 3:6 des TC Gondelsheim

mit freundlicher Genehmigung der BNN vom 19.05.14
Von unserem Redaktionsmitglied Mario Beltschak

Gondelsheim. Dass eine Mannschaft nach einer Niederlage mit freudestrahlenden Gesichtern den Platz verlässt, ist ungewöhnlich. Beim TC Gondelsheim spielte sich in der Tennis-Oberliga jedoch genau das ab. Nach dem 3:6 gegen den TC Oberweier war Teamchef Andreas Petri „absolut glücklich“. Vor allem, weil im Vorfeld niemand damit gerechnet hatte, „dass wir uns so gut schlagen“, ergänzte der Gondelsheimer Funktionär.

Vor allem Ivana Kopsova sorgte für Aufsehen. Die slowakische Nummer eins des TCG setzte sich gegen Dominica Nociarova mit 5:7, 6:4 und 10:6 durch. Der Erfolg überrascht, denn Nociarova hatte in der vergangenen Saison nur eine Partie in der Oberliga verloren. „Ivana hat sich in dieses Match wirklich reingebissen“, fasste Petri zusammen. Seine Spielerin bewies nach knapp drei Stunden, als es in den Matchtiebreak ging, immer noch Nervenstärke und hatte das bessere Ende für sich.

Den zweiten Punkt bescherte den Gondelsheimerinnen die erst 14-jährige Svenja Petri. Sie hatte in Melissa Kromer eine starke Gegnerin und musste im zweiten Durchgang sogar drei Matchbälle abwehren. Am Ende hieß es 0:6, 7:5 und 10:6 für die TCG-Spielerin. Andreas Petri hatte für seine Tochter deshalb ein Sonderlob parat: „Sie hat uns alle überrascht. Vor allem weil sie das erste Mal an Punkt drei gespielt hat. Das war wirklich hervorragend.“

Den dritten Punkt der Gastgeberinnen sicherten Kopsova und Mannschaftsführerin Antonia Esterle im Doppel mit einem 4:6, 6:1 und 10:7 über Viktoria Björk und Julia Rauer. Vivian Gimmel, Meg und Ellie Dolde sowie Esterle zogen in ihren Einzeln jeweils den Kürzeren. Dies trübte die Freude von Petri aber nicht: „Es war für uns dennoch ein toller Tag.“